Kommunale Wärmeplanung für die Stadt Bassum
Die Erstellung einer kommunalen Wärmeplanung in Bassum wurde durch Bundesmittel im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert.
Titel: „KSI: Kommunale Wärmeplanung Stadt Bassum“
Förderkennzeichen: 67K27019
Laufzeit des Vorhabens: 01.05.2024 bis 31.01.2026
Nationale Klimaschutzinitiative
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
www.klimaschutz.de/kommunalrichtlinie
Kommunale Wärmeplanung
Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentraler Baustein für die Stadt Bassum auf dem Weg zu einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Wärmeversorgung. In enger Zusammenarbeit mit der beks EnergieEffizienz GmbH und der smart Geomatics Informationssysteme GmbH entwickelte die Stadtverwaltung einen Wärmeplan und eine Umsetzungsstrategie für Bassum.
Die lokalen Bedingungen für eine klimaneutrale Wärmeversorgung unterscheiden sich von Kommune zu Kommune stark. Daher ist es wichtig, dass eine zielgesteuerte Einschätzung des Status quos und die Entwicklung von Transformationspfaden spezifisch für die Stadt Bassum entwickelt werden. Die kommunale Wärmeplanung als strategisches Planungsinstrument ermöglich dies.
Hintergrund und Planungsprozess
Der kommunale Wärmeplan ist ein strategisches Planungsinstrument, das eine langfristige Orientierung für die zukünftige Wärmeversorgung der Stadt Bassum bietet. Er zeigt auf, welche Entwicklungen und Handlungsoptionen für eine klimaneutrale und wirtschaftliche Wärmeversorgung möglich sind. Wichtig zu wissen: Dabei handelt es sich nicht um eine detaillierte Ausbauplanung oder eine verbindliche Vorgabe für die Umsetzung von Wärmenetzen oder Einzelversorgungslösungen. Vielmehr liefert die Wärmeplanung eine fundierte Informations- und Entscheidungsgrundlage für den Einstieg in die Detailplanung für Politik und Verwaltung sowie Unternehmen, Einwohnerinnen und Einwohner.
Im Rahmen der Planung werden folgende Aspekte umgesetzt:
• Bestandsanalyse: Ermittlung des Status quo der Stadt Bassum und Abfrage von Daten von Netzbetreibenden, Schornsteinfegenden sowie öffentliche Daten über Wärmebedarfe und -verbräuche sowie Energieerzeugung und Netzinfrastruktur, um den Ist-Zustand der Kommune aufzuzeigen und grafisch darstellen zu können
• Potenzialanalyse: Untersuchung und räumliche Verortung der bestehenden Potenziale von erneuerbaren Energien und unvermeidbarer Abwärme. Identifikation von Energiesparpotenzialen im Bereich Wärme bzw. Möglichkeiten zur Steigerung der Energieeffizienz.
• Zielszenarien: Entwicklung von Zielszenarien für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2040. Betrachtung der Wirtschaftlichkeit und der Umsetzbarkeit.
• Wärmewendestrategie: Definition und räumliche Darstellung von Wärmeversorgungsgebieten für Wärmenetze oder dezentrale Versorgung. Entwicklung von Maßnahmen und einer Umsetzungsstrategie.
Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung wird ein digitaler Zwilling erstellt. Dieser visualisiert räumlich alle Daten der Bestandsanalyse, sowie die Potenziale zu erneuerbaren Energien. Hier sind ebenfalls die Wärmeversorgungsgebiete hinterlegt und ggf. einzelne Maßnahmen räumlich verortet.
Aktueller Stand
Der Prozess startete im November 2024 und fand seinen Abschluss in dem politischen Beschluss des Bassumer Wärmeplans in der Sitzung des Rates am 12. März 2026. Den beschlossenen Wärmeplan können Sie unten auf dieser Seite finden.
Haben Sie Fragen zur kommunalen Wärmeplanung? Kontaktieren Sie uns gerne – wir unterstützen Sie bei der Planung Ihrer klimafreundlichen Wärmeversorgung.
Häufig gestellte Fragen:





