Stadt Bassum

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Auszug - Lenkungsgruppe CTC: Auswahl neuer bzw. die Erweiterung bestehender Programme für Kinder und Jugendliche in Bassum (siehe beigefügte Anlage)  

Sitzung des Schulausschusses
TOP: Ö 7
Gremium: Schulausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Do, 10.06.2021 Status: öffentlich
Zeit: 19:00 - 21:05 Anlass: Sitzung
Raum: Virtuelle Sitzung
Ort: Virtuelle Sitzung
 
Wortprotokoll
Beschluss

Gemeinsam mit Frau Ruholl aus dem Familienzentrum und Herrn Ehnis von der Suchtberatungsstelle Release stellt Frau Heinze mit Hilfe einer PowerPoint-Präsentation, die diesem Protokoll als Anlage beigefügt ist, Programme für Kinder und Jugendliche in Bassum vor. Diese sollen im Rahmen von CTC an den Kindergärten und Schulen ein- und durchgeführt werden.

 

r die Kindergärten und Grundschulen handelt es sich um die Programme Kita Move & Respekt. Zusätzlich könnte eine Grundschule das Programm 1.000 Schätze durchführen.

r die weiterführenden Schulen kommen die Programme Respekt, Lars & Lisa, sowie der Schulsportassistent in Betracht.

Die Stadt Bassum nnte Antragsteller für das Programm für die Begleitung der Kinder aus suchtbelasteten Familien werden.

 

Weiterhin informiert Frau Heinze über die Arbeit im CTC Gebietsteam und teilt mit, dass eine aktuelle Auflistung über sämtliche präventive Angebote in Bassum erstellt wurde. Diese werde dem Protokoll als Anhang beigefügt.

 

Prof. Dr. Hartmann erkundigt sich, wie die Herangehensweise bei solch schweren Themen sei.

 

Frau Heinze informiert, dass bspw. bei dem Programm „Lars & Lisa“ der Weg in die Schulen, genauer in die 8. Klassen, führe und dort Kontakte und Vertrauen aufgebaut werde. Die Klassen werden je nach Situation geteilt um kleine Gruppen zu erhalten und das Kennenlernen zu erleichtern. Damit sich die Kinder eine Vertrauensperson aussuchen können, bestehen die Expertenteams aus jeweils einer männlichen und einer weiblichen Person.

Das Programm beinhalte lediglich ein Anreißen des Themas Depressionen und soll eine Auseinandersetzung mit dem Thema und sich selber ermöglichen.

 

Frau Ruholl ergänzt, dass bei solchen Themen viel mit Rollenspielen oder Filmen gearbeitet werde.

 

Herr Meyer fragt an, ob es eine praktische Umsetzung sämtlicher Programme gebe oder wie darüber entscheiden werde, welche Kinder welche Programme machen können.

 

Frau Heinze führt aus, dass es verschiedene Arten von Präventionsprojekten gebe. Universelle Prävention wird bei allen angewandt und ist für alle bestimmt. Die selektive Prävention ist lediglich auf eine bestimmte Zielgruppe gerichtet. Hier handele es sicher eher um universelle Präventionsangebote.

Bei dem o.g. Programm gehe es insbesondere darum, sich immer wieder anzubieten und das Vertrauen der Kinder & Jugendlichen zu gewinnen um eine Hilfestellung möglich zu machen.

 

Frau Schlemermeyer möchte wissen, ob bei diesem Programm auch auf die kriegstraumatisierten Kinder eingegangen werde.

 

Frau Ruholl erläutert, dass diese Programme nicht explizit für Traumabewältigungen ausgelegt seien. Man sei jedoch für alle Zustände Ansprechpartner, da bei solchen Programmen auch andere Problemlagen der Kinder & Jugendlichen angesprochen werden können. Hier würde man entsprechende Experten vermitteln.

 

Frau Sellmer erkundigt sich, ob es bei dem Programm zur Begleitung von Kindern aus suchtbelasteten Familien bereits Erfahrungen gebe.

 

Herr Ehnis verneint dies zum jetzigen Zeitpunkt, da es sich um eine simple, aber dennoch innovative Idee handele. Hier sollen die Kinder unterstützt werden, die sich bereits mit ihren Eltern auf dem Weg der Beratung befinden. Dieses Programm könnte ebenfalls für die Eltern, die den direkten Weg in die Suchtberatung nicht schaffen, ein Tüffner sein.

 

Frau Heinze fasst sämtliche Programme kurz zusammen und fragt an, ob die CTC Lenkungsgruppe mit dieser Auswahl einverstanden sei.

 

Frau Sellmer fragt an, ob es aufgrund der Situation bereits Gespräche mit den Schulen und Kindergärten gab.

 

Frau Heinze teilt mit, dass es bereits Gespräche mit Lehrern und den Schulen gab. Nach der Zustimmung der Lenkungsgruppe werden diese jedoch intensiviert.

 

Frau Sellmer ergänzt, dass die Kinder oftmals sehr viel Spaß an solchen Programmen haben, da diese spielerisch aufgebaut seien.

 

Herr Meyer sieht die Vielfalt der Angebote als sehr positiv. Dies sei ein großer Gewinn für die Präventionsarbeit.

 

Frau Schlemermeyer steht den Programmen ebenfalls positiv gegenüber. Diese seien für die Kinder & Jugendlichen ebenfalls eine Unterstützung nach Corona.

 

Prof. Dr. Hartmann lobt die gute Systematik und Herangehensweise der Programmauswahl. Diese seien gut an die Zielgruppen und vor allem auch an die Zielsetzungen angepasst worden. Er wünsche sich in der Zukunft eine Art Bericht, aus dem hervorgehe, wie die Beteiligung aussah, ob die Zielgruppen wie gewünscht erreicht wurden und wo noch Handlungsbedarf bestehe. CTC sollte, bei genügend personellen und finanziellen Ressourcen, als ein anhaltender Prozess angesehen werden und nicht als ein Projekt, welches irgendwann abgeschlossen sei.

 

 

 

 


 

 

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