Klimaschutzkonzept geht auf die Zielgerade

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Für eine klimafreundliche und damit auch lebenswerte Zukunft setzen sich die Städte Bassum und Twistringen mit der Erarbeitung eines Klimaschutz-Aktionsprogramms verstärkt ein. Damit sollen die CO2-Emmissionen deutlich gesenkt werden und spätestens im Jahr 2050 nur noch so hoch sein, dass sie als klimaverträglich gelten. Fachlich unterstützt werden die Städte bei ihrem Vorhaben von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover.

Wichtigstes Engagement bei der Erarbeitung sind jedoch die Bürgerinnen und Bürger: „Ohne die Ideen unserer Einwohner könnten wir das Aktionsprogramm nicht mit Leben füllen“, betont Bauamtsleiter Martin Kreienhop aus Bassum. Bisher hat das schon gut funktioniert. Bei den verschiedenen Veranstaltungen sind insgesamt 134 Vorschläge zusammengekommen. „Darunter sind ganz unterschiedliche Maßnahmen – von der Einrichtung von Car-Sharing-Stationen und Mitfahrzentralen über Qualitätsstandards für Handwerker bis hin zu Wettbewerben, die den Klimaschützer des Jahres küren“, freut sich auch Birgit Klingbeil, Erste Stadträtin aus Twistringen. Jetzt werden die vielfältigen Maßnahmen-Vorschläge auf ihre Umsetzbarkeit geprüft und dann in das Klimaschutz-Aktionsprogramm eingearbeitet. Ende des Jahres soll es von der Politik verabschiedet werden. Wenn es so weit ist, haben beide Gemeinden ihren ganz individuellen Fahrplan in eine klimafreundliche Zukunft geschaffen.

Bis dahin gibt es weiterhin die Möglichkeit für Interessierte, sich zu beteiligen. So stehen im September und Oktober verschiedene Seminare speziell für Bauherren auf dem Programm. Die Vorträge bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln besucht werden. Los geht es am 16. September mit „Grundlagen des Bauens“. Am 23. September folgt „Kostenoptimiertes Bauen“. Bis zum 21. Oktober finden insgesamt sechs Seminare statt. Weitere Informationen zu der Seminarreihe finden Sie auf unserer Internetseite.